2 Jul 2011

Praxistest – die Zweite: Geocaching mit Android

Autor: evident (Florian Bäthge) | Kategorie: Allgemein, Hardware, Software, Technik

Hallo allerseits,

GeoBeagle Cacheliste

GeoBeagle Cacheliste

nachdem ich ja letztens bereits die offizielle GroundSpeak-App reviewed habe, soll nun noch eine Stellungnahme zu alternativen Android-Apps kommen! Zuerst einmal aber vielen Dank für die vielen positiven Stimmen zum letzten Beitrag!!! Falls ihr Fragen oder Kommentare habt, scheut euch nicht, einen Kommentar zu schreiben…

Es scheint förmlich an Ironie zu grenzen, dass kurze Zeit nach der Review der Groundspeak App, welche ja fürs Spontancachen für gut brauchbar befunden wurde, eben diese App ein Update bekam, was bei mir und auch bei vielen anderen Cachern zur Folge hatte, dass die App nach Klick auf das Icon ca 30. Sekunden braucht, bis sie startet. Bis zum heutigen Tag wurde dieser Fehler auch noch nicht behoben. Wirklich schade drum…

Aber der eigentliche Grund für die Fortsetzung dieser Testreihe ist ein ganz anderer: Viele Geocacher nutzen zum Cachen die frei verfügbare App “c:geo”, einer kostenlosen App, die zum spontanen Cachen sehr gut ist! Aber wie das Schicksal so will, hat sich “carnero”, der Entwickler von c:geo, dazu entschieden, die App nicht mehr weiterzuentwickeln. Die Gründe dafür sind kompliziert – aber als Kurzfassung: Er hat genug von Groundspeaks ewigem hin und her, was eine öffentliche API betrifft und somit die allgemeine Firmenpolitik. Das Ereignis hat große Wellen geschlagen, immerhin wird c:geo sehr gern genutzt. Nachdem die App nun nicht mehr weiterentwickelt wird, ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis sie nicht mehr funktioniert. Spätestens nach dem nächsten größeren Seitenupdate bei Geocaching.com…

GeoBeagle - Kompass

GeoBeagle - Kompass

Persönlich gesehen habe ich zwar das Glück, noch einige andere Apps bei mir auf dem Gerät zu haben, bin also nicht zwangsweise auf c:geo angewiesen, aber beschäftigen tut es mich schon, denn auch ich habe des öfteren c:geo genutzt.

Daher möchte ich euch heute noch zwei weitere Apps vorstellen, die ich nun mal etwas ausgiebiger getestet habe, insbesondere im Hinblick auf das Live-Caching!

GeoBeagle

Als alternative App zu c:geo sollte zuerst die kostenlose App GeoBeagle getestet werden. Diese ist frei im Market erhältlich. Beim ersten Start von GeoBeagle kommt bereits ein Bildschirm, dass zuerst ein Pocket Query importiert werden muss. Also nichts mit Spontancaching! Naja nicht ganz – als Alternative zu den Pocket Queries kann auch zu einem BCaching-Account connected werden. Moment mal – was ist denn nun schon wieder BCaching? Unter BCaching versteckt sich die Webseite www.bcaching.com, ein Tool, welches die automatische Aktualisierung der Cachedatenbank auf eurem Handy ermöglicht! Das geht allerdings nur für Premium-Mitglieder bei geocaching.com! Ihr könnt euch regelmäßig automatisch eure generierten PocketQueries an eine bcaching.com Email-Adresse schicken lassen, welche dort automatisch verarbeitet werden. Über eine Schnittstelle haben nun andere Webseiten oder Programme die Möglichkeit, Inhalte von dort zu lesen.

GeOrg - Startbildschirm

GeOrg - Startbildschirm

Das ist natürlich noch kein komplettes Spontancachen, aber es erleichtert die Sache! Ihr könnt euch somit also die Datenbank der Caches eurer Region auf eurem Handy täglich aktualisieren lassen. Die Daten sind dann aber immernoch online und werden bei jedem Wunsch immer aus dem Internet geladen. Sehr nützlich, aber noch nicht optimal…

Aber zurück zu GeoBeagle: Hat man einmal seinen BCaching-Account eingerichtet und lässt sich automatisch dorthin die PocketQueries schicken, kann man mit GeoBeagle schnell und einfach von unterwegs auf die Caches der Datenbank zugreifen. Dank der API geht das auch deutlich schneller als bei c:geo, welche ja immer die Inhalte aus der geocaching.com-Seite geladen hat, und zwar die komplette Seite, nicht nur die Inhalte, die man braucht.

Das Benutzerinterface von GeoBeagle is auch recht simpel gehalten. Die Icons deutlich verschieden von den herkömmlichen Icons, was einfach nur lizenzbedingt ist. Dennoch irgendwie nervig, wenn man nicht dran gewohnt ist. Auch der Kompass der App ist sehr rudimentär gehalten und besteht nur aus einem simplen Pfeil, was zur Not aber reicht.

Ich habe nun versucht, mir da einen Cache zu wählen und mich hinnavigieren zu lassen… geht… aber komfortabel ist was anderes. Die App wirkt einfach unrund und unausgereift… Ihr könnts ja testen – mir liegt es nicht… Für ausgedehnte Cachetouren oder mal wirklich spontanes Cachen meiner Meinung nach aber ungeeignet…

 

GeOrg

GeOrg - Kartenansicht mit Straßennavigation

GeOrg - Kartenansicht mit Straßennavigation

Nachdem der Test bei GeoBeagle nicht so gut ausgefallen ist, wollte ich noch etwas anderes testen – die Wahl fiel auf: GeOrg! GeOrg war eine meiner ersten Geocaching-Apps, die ich anfangs recht häufig genutzt habe. Später kam dann doch das reine Spontancachen in den Vordergrund, was mich c:geo oder die Groundspeak-App bevorzugen ließ… Aber GeOrg wurde weiter auf dem Gerät behalten und immer mal wieder genutzt.

GeOrg ist eine recht ausgereifte Geocaching-App, die einen sehr guten Eindruck macht und sehr gut zu benutzen ist. Dies hat natürlich auch so seinen Preis – im Falle von GeOrg knapp 5€. Klingt viel, aber ist es wert! Und fürs Caching geben wir ja wenn wir ernst sind deutlich mehr aus!

Ursprünglich wurde GeOrg entwickelt, um mit Hilfe importierter Pocket Queries optimal cachen gehen zu können. Eine Live-Funktion für geocaching.com gibt es – offiziell – nicht. Bevor wir aber zum Thema Live-Funktion kommen hier ein kleiner Überblick über GeOrgs Hauptfunktionen, denn GeOrg bietet zum Cachen viele viele schöne Möglichkeiten, was deutlich mehr Komfort und Vielfalt beim Cachen liefert. Aber seht einfach selbst:

GeOrg - Kompass

GeOrg - Kompass

  • Import von GPX-Dateien vom Handy (optimal wäre direkt ein Download von der Webseite, bisher muss man einfach im Android-Browser die Pocket Query Seite aufrufen und runterladen und kann dann ganz einfach importieren, ohne viele Klicks)
  • Anlegen verschiedener Cachedatenbanken, abhängig von den Orten. Die Datenbanken sind auch sehr schnell, z.B. beim Suchen – ganz anders als die c:geo Datenbank!
  • Komfortables Anlegen von Wegpunkten – global oder zu einem Cache gehörend!
  • Für Koordinateneingabe gibts eine eigene Tastatur, ähnlich wie bei “richtigen” Navis, also keine normale Android-Tastatur, was die Eingabe von Werten nicht grad komfortabel macht
  • Viele verschiedene Navigationsmodi: Kompass, Radar, Karte (Luftlinie), Karte (mit Straßenverlauf, wie auf Bild), Google Navigation oder auch eigene andere Navigations-Apps.
  • Notizen, Markieren von Caches, voller Field-Note-Support
  • Verschiedene Solver und Lösungshilfen, wenn man unterwegs mal was umrechnen oder Codes lösen muss
  • Unterstützung von Routen
  • und vieles, vieles mehr!
GeOrg - Listing-Seite

GeOrg - Listing-Seite

Wie man also sieht – GeOrg bietet so einiges! Und ich muss sagen, es ist wirklich komfortabel! Von allen mir bekannten Geocaching-Apps ist dies die komplexeste und funktionsreichste App! Und sie funktioniert wirklich gut! Denn es sind halt die Kleinigkeiten, die die Erfahrung ausmachen. So merkt sich die App, zu welchem Cache gerade navigiert wird, man kann immer mal schnell wieder zum letzten betrachteten Cache zurückspringen, hat viele andere Möglichkeiten, in der App umherzuspringen und alles ist sehr gut miteinander verknüpft!

Das Navigieren selbst klappt sehr gut! Die integrierte Straßennavigation, welche die Route als Linienzug auf der Karte darstellt, ist sehr brauchbar, denn man weiß, wo es langgeht, muss aber nicht in die komplette Straßennavigation von Google wechseln! Der Kompass ist sehr genau und führt auch genau zum Ziel! Bei anderen Apps spinnt der Kompass zum Beispiel, wenn man kurz vorm Ziel ist, manchmal.

Noch beeindruckender ist es, wenn man sich die Einstellungen des Programms ansieht! GeOrg bietet sehr viele verschiedene Einstellungen! So kann zum Beispiel ab einer bestimmten Geschwindigkeit zum GPS-Kompass gewechselt werden – sehr hilfreich! Beim Stehen wird der elektronische Kompass genutzt und wenn man unterwegs ist, der dann genauerer GPS-Kompass!

Desweiteren bietet GeOrg sehr viele verschiedene Einstellungen – vom Bildschirm-Timeout bis hin sogar zu offline gespeicherten Kartendaten, die dann automatisch genutzt werden! Gut, wenn man nur wenig Freivolumen beim mobilen Internet hat oder aufgrund schlechten Empfangs auch mal gar kein Netz!

GeOrg - Connector

GeOrg - Connector

Wie man also sieht – zum Cachen mit gespeicherter Cachedatenbank ist GeOrg unschlagbar! Die App ist einfach wirklich ausgereift!

Aber was, wenn man mal spontan unterwegs ist und cachen will? Und die Caches der Region mal nicht auf dem aktuellen Stand sind oder man irgendwo anders ist? Was dann? Keine Sorge, auch dann ist GeOrg gut brauchbar! Um sich nicht von Seiten GroundSpeaks angreifbar zu machen, soll die GeOrg App so “sauber” wie möglich sein, daher auch kein Live-Modus wie bei c:geo, welcher die Geocaching.com-Webseite durchsucht – was ja bekanntlich gegen die AGBs ist!

Um dies zu umgehen, gibt es bei GeOrg die Möglichkeit, so genannte Connectors zu nutzen, das sind eigene Apps, die als Schnittstelle zu anderen Cachingplattformen dienen. So ist durch einen Connector auch das oben beschriebene BCaching verfügbar – wenn man also will hat man auch mobil die Möglichkeit, die Datenbank seiner Region automatisch aktuell zu halten… Neben dem BCaching-Connector gibt es auch noch einen Connector zu Geocaching.com, welcher dann quasi die Funktionen von c:geo nutzen kann. damit ist es also möglich, auch irgendwo unterwegs Caches in der Nähe anzeigen zu lassen oder aufs Gerät runterladen zu können! Völlig unkompliziert! Tolle Idee!!!

Zusammenfassung

So und nun der krönende Abschluss – die Zusammenfassung! GeoBeagle – aus meiner Sicht leider durchgefallen! GeOrg – genial!!! Sehr gut für ausführliche Cachetouren – ermöglicht alles, auch die Field Notes sind sehr komfortabel! Und braucht man unterwegs mal einen Cache, der nicht in der Datenbank ist, sorgt der Connector für Abhilfe! Vollste Empfehlung! Die 5€ sind es wert!

Ich hoffe, die Screenshots und meine kurzen Ausführungen konnten einen kleinen Einblick geben! Viel Spaß beim Testen und frohes Cachen!

-evident-

20 Mai 2011

Praxistest: Die Geocaching.com Android App

Autor: evident (Florian Bäthge) | Kategorie: Allgemein, Hardware, Software, Technik

Hallo allerseits,

lange gabs hier nichts neues, das tut mir leid… ich war einfach mit Dosen suchen beschäftigt, könnte man sagen… ;-D

Ich möchte euch heute einen kleinen Praxistest der Geocaching.com Android App geben, die es seit gestern in einer neuen Version (2.0) gibt. Ich möchte dabei zuerst kurz mit anderen von mir genutzten Apps vergleichen und dann schrittweise einzelne Funktionen der neuen App zeigen.

Das Testgerät

 

Das Testgerät: mein HTC Desire

Das Testgerät: mein HTC Desire

Zum Geocachen nutze ich in letzter Zeit meist mein Android-Smartphone – mein HTC Desire.

Es mag vielleicht nicht immer ganz so genau sein wie andere Outdoor-GPS, doch es bietet mir einen guten Begleiter durch den Alltag und ermöglicht das Cachen, egal, wo man gerade ist, auch ohne ausgedruckte Listings oder gespeicherte Pocket Queries.

Auf dem Gerät ist eine Android 2.3 OxygeN ROM installiert, was aber für den Test vergleichsweise unwesentlich ist. Andere Android-Geräte oder Geräte mit der Originalsoftware unterstützen die App natürlich genauso gut.

 

Da sich Android-Smartphones und auch das Geocachen mit solchen Geräten immer größerer Beliebtheit erfreuen, gibt es natürlich mittlerweile auch eine Vielzahl an Apps, die das Cachen ermöglichen sollen. Manche davon sind kostenlos, manche kosten Geld, aber letztendlich haben alle ihre Vor- und Nachteile. Ich möchte hier nicht auf alle existierenden Apps eingehen, aber einige von mir genutzten Apps kurz zum Vergleich heranziehen.

 

Alternative Geocaching-Apps für Android

 

GeOrg – Geocaching Organizer

GeOrg ist eine beliebte und gut entwickelte Geocaching-App, die auch von vielen Cachern genutzt wird. Sie ist im Android-Market für knapp 5€ zu erstehen und bietet (fast) alles, was der Geocacher braucht. So ist GeOrg ein Spitzentool zum Cachen, wenn man eine gepflegte Cache-Datenbank aus Pocket Queries hat. Das macht das ganze natürlich besonders für Premium Mitglieder interessant. GeOrg bietet viele verschiedene Navigationsmethoden an, eine gute Verwaltung von Caches und viele, viele Tools, die das Cacherherz höher schlagen lassen, wie zum Beispiel Field Notes, Routen, diverse Code-Solver und etliches mehr.

Ein ideales Tool könnte man meinen, doch leider ist dem nicht ganz so. Zwar bietet GeOrg einige so genannte “Connectors”, die eine Verbindung zu verschiedenen Caching-Plattformen schaffen, dennoch sieht es mit der Live-Unterstützung bei GeOrg eher mau aus. Wer in einer fremden Stadt “mal eben cachen gehen” möchte, guckt bei GeOrg in die Röhre. Es ist nicht unmöglich, erfordert aber weitere Programme, die installiert sein müssen und so weiter – keine ideale Lösung.

c:geo

Als Alternative zu GeOrg nutzen viele Geocacher, besonders auch Anfänger, gern die App c:geo. Gegenüber GeOrg bietet c:geo den Vorteil, dass sie kostenlos ist. Auch c:geo bietet alles grundsätzliche, was man zum Cachen braucht. Man kann Caches speichern, Pocket Queries importieren, eigene Wegpunkte anlegen und vieles mehr. Weiteres sehr großes Feature von c:geo ist die gute Live-Unterstützung. Es gibt eine Live-Karte, die beim Umherfahren anzeigt, wo die nächsten Caches zu finden sind – eine ideale App also für Spontancacher!

Leider hat c:geo aber auch einige immense Nachteile: So ist zum Beispiel die Verwaltung von offline gespeicherten Caches quälend langsam. Eine importierte Pocket Query mit 1000 Caches braucht unter Umständen etliche Sekunden, um geladen zu werden, vom Filtern, Suchen und Sortieren mal ganz abgesehen. Größter Nachteil von c:geo ist aber, dass alle Inhalte von der Geocaching.com Webseite heruntergeladen werden müssen. Die normale Seite wird also geladen und alle nötigen Inhalte daraus gefiltert. Dies ist vergleichsweise langsam, besonders wenn man mit schlechtem mobilem Internetempfang mal wieder irgendwo in der Pampa steht. Noch dazu ist das automatisierte Runterladen solcher Inhalte von der Webseite (so genanntes “spidern”) laut der Groundspeak AGB verboten.

Aus Seiten der Benutzerführung ist c:geo auch nicht gerade gut gestaltet und Bedarf einiger Eingewöhnungszeit. Wer sich aber ein wenig damit beschäftigt, kann damit auch gut cachen gehen.

Weitere Apps

Es gibt natürlich auch noch einige weitere Apps, die man gut zum Cachen nehmen kann. Da ich diese aber selbst nicht nutze, möchte ich hier (vorerst) nicht näher darauf eingehen.

 

Die Groundspeak-App

Die Groundspeak App - Startbildschirm

Die Groundspeak App - Startbildschirm

Nun aber zum eigentlichen Sinn dieses Beitrags – der Test der neuen Groundspeak-App! Die neu erschienene Version 2.0 bietet einige Verbesserungen im Vergleich zur Vorgängerversion.

Der erste Eindruck

Nachdem ich die App nach dem Update der alten Version gestartet habe, war ich positiv überrascht. Die Oberfläche wurde überarbeitet und an das neue Aussehen der Webseite angepasst. So finden sich von der Webseite bekannte Farben und Bilder wieder. Der Startbildschirm wirkt strukturiert und übersichtlich und wirkt sehr einladend.

Alle wichtigen Hauptfeatures sind sichtbar, sodass das Vergnügen schnell losgehen kann…

Login und Nutzereinstellungen

Ein neues Feature der neuen Version ist die Unterstützung mehrerer User. Nutzen also manchmal mehrere verschiedene Geocacher das gleiche Gerät, kann jeder ein eigenes Profil anlegen und individuell verwalten.

Beim Login wird schnell deutlich, dass Groundspeak für die App die hauseigene API verwendet, die wohl später auch anderen Anbietern ermöglichen soll, auf Daten der Webseite zugreifen zu können.

Liste von Caches

Caches in der Nähe

Suchen und Anzeigen von Geocaches

Per Klick auf  ”Find Nearby Caches” kann man sich schnell eine Liste von Geocaches in der Nähe anzeigen lassen. Subjektiv gesehen scheint das Laden der Liste der nächsten Caches schneller zu gehen als in der Vorgängerversion, im WLAN sowie auch im mobilen Internet.

Die Liste zeigt alles Wichtige an, was man beim Finden von Caches wissen möchte, unter Anderem Name, Typ, D/T-Wertung, Größe und Entfernung. Die einzelnen Einträge sind gut voneinander unterscheidbar und alles wirkt gut strukturiert. In den Einstellungen lässt sich auch schnell filtern, so kann man zum Beispiel auch eigene gefundene Caches von der Suche ausschließen.

Eine derartige Liste von Caches erhält man auch bei der Suche im Suchfeld oder über das Untermenü “Advanced Search”, wo man noch deutlich mehr Filteroptionen einstellen kann. So lassen sich Funde nach Typ oder D/T Wertung filtern oder gar mit anderen Usern abgleichen.

Generell gesehen scheint die Suche sehr vielfältig und flüssig umgesetzt zu sein. Es wirkt auch deutlich übersichtlicher als zum Beispiel bei c:geo.

Geocache-Listing

Geocache-Listing

Klickt man auf einen Cache, kommt man auf eine Unterseite, die weitere Details zum Cache bietet. So kann man zum Beispiel direkt zum Cache navigieren, sich die Cachebeschreibung, letzte Logs oder den Hint anzeigen lassen.

 

Die Unterseite ermöglicht es auch, Field Notes oder ein direktes Online-Log zu verfassen.

Die Navigation kann per Kompass, die Landkarte, Straßennavigation oder Radar erfolgen. Als Kompass kann sowohl der integrierte Kompass als auch ein GPS-basierter Bewegungskompass genutzt werden.

Die Kartenansicht erlaubt die Ansicht als Straßenkarte oder Satellitenbild. Desweiteren ist es in der Kartenansicht möglich, neue Wegpunkte anzulegen, besonders bei Multis oder Mysteries wichtig. Leider ist dieses Feature sehr versteckt und eher spärlich umgesetzt. GeOrg und c:geo bieten da deutlich bessere Wege, zusätzliche Wegpunkte für einen Cache der Datenbank anzulegen und zu verwalten. Hier sollte noch ein wenig nachgearbeitet werden.

Kompass

Kompass

Die Cache-Ansicht erlaubt desweiteren auch das Speichern in eine Offline-Liste, also die lokale Datenbank. Da die App ja die Groundspeak-API nutzen kann und nicht die Webseite spidern muss, geht dies auch deutlich schneller als bei c:geo, was besonders bei schlechten Internetverbindungen bemerkbar ist.

 

Pocket Queries

Die App bietet auch einen direkten Weg, PocketQueries direkt in die Anwendung zu laden. Über das Hauptmenü kommt ihr auf eine Seite, welche euch eure online angelegten Pocket Queries anzeigt und auf Knopfdruck runterladen kann. Ein wirklich gutes Feature, um schnell und einfach eine aktuelle Cachedatenbank auf dem Gerät zu pflegen.

Leider war der Download bei mir quälend langsam, was aber auch an der Internetverbindung gelegen haben mag. Vielleicht sollte dennoch noch einmal ein wenig an der Performance gearbeitet werden.

Zusammenfassung

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Groundspeak Android App in der Version 2.0 schon ein wirklich gutes Cacherwerkzeug bietet. Alle wichtigen Funktionen sind gegeben und die App ist intuitiv zu bedienen. Manche Features bedürfen zwar noch etwas Nacharbeit, wie das Runderladen der PQs, das Anlegen zusätzlicher Wegpunkte und die Sprachunterstützung, die bisher nur auf Englisch begrenzt ist. Desweiteren wäre eine eingebaute Wegpunktprojektion sehr hilfreich.

Insgesamt wirkt die App aber intuitiver zu bedienen als z.B c:geo, da es zum Beispiel eine eigene “Tastatur” zum Eingeben der Cachekoordinaten gibt. Die Groundspeak-App stellt also ein gutes Tool zum Cachen dar und wird von mir zukünftig zum Spontancachen deutlich öfter genutzt werden und wohl c:geo ersetzen. Für ausgedehnte und geplante Cachetouren bleibe ich aber wohl bei GeOrg…

FeatureGeocaching.com Appc:geoGeOrg
Kosten7,01€kostenlos4,99€
Übersichtlichkeit/ Intuitivität/ Bedienbarkeitsehr gutvergleichsweise schlecht, da mangelnde "Eingabetastatur" und schlechte Übersichtichkeitsehr gut
Live-Featurejaja, aber langsamernur durch spezielle Tools, eher bedingt
Navigation per Kompass/ Karte/ Route/ Radarjajaja
Anlegen neuer Wegpunkteja, aber sehr verstecktjaja
Import von Pocketqueriesja, direkt von WebseiteImport von PQs auf der SD-KarteImport von PQs auf der SD-Karte
Offline-Datenbankjaja, aber vergleichsweise sehr langsamja
Field Notes/Logging/Notizenjajaja
Mehrbenutzerbetriebjaneinnein

 

Ich hoffe, ich konnte euch einen kleinen Vergleich bieten!

-evident-

11 Sep 2010

Wer reitet so spät durch Nacht und Wind…

Autor: evident (Florian Bäthge) | Kategorie: Allgemein
Mein Exemplar

Mein Exemplar

… es ist der Flori – auf Bücherjagd!

Am gestrigen Tage war es soweit, der Blanvalet Verlag hat seine Werbekampanie “BOOK IN THE WOOD” gestartet. Viele haben sicher in den etlichen Newsbeiträgen (siehe z.B. www.geocaching-anhalt.de) davon gelesen, aber für die, die nicht wissen, was das ist, erkläre ich es nochmal kurz: Unter Mithilfe einiger Helfer hat der Blanvalet-Verlag überall in Deutschland, Österreich und der Schweiz eingeschweißte Buchexemplare von Jeffery Deavers neuestem Werk “Nachtschrei” in den Wäldern versteckt, in Verstecken wie Geocacher sie kennen – unter Steinhaufen, in Baumlöchern oder alten Baumstümpfen.

Die Koordinaten dafür wurden auf der Webseite veröffentlicht. Gestern gegen Mitternacht war dann im Blog der offizielle Startschuss angekündigt und gegen 0:50 Uhr war es dann doch endlich soweit – der Zugriff auf die Datenbank wurde freigeschaltet und die Bücher der Region wurden sichtbar.

Im Magdeburger Raum wurden 3 Bücher versteckt, alle östlich von Magdeburg, zum Beispiel im Biederitzer Busch und in Wahlitz. Und da ich schon so lange wach war und darauf wartete, sprang ich natürlich auch gleich ins Auto. Nachdem alle Koordinaten auf den Droiden gespielt wurden gings ins Auto und auf Richtung Biederitzer Busch. Dort angekommen merkte ich schnell, dass noch eine Wanderung in den Wald bevorstand, da ich recht schlecht geparkt hatte und den besten Weg nicht kannte.

Zum Glück haben Geocacher ja einiges an Lampen bei sich, also gings mit Cacherucksack, baumelndem Navi, Stirnlampe und 2 Taschenlampen in der Hand im Laufschritt durch die verschlammten Waldwege. Nach 50m waren die Schuhe braun und die Hose ebenso dreckig… aber was tut man nicht alles. Nach einem knappen Kilometer war ich dann am Versteck angekommen, wie es aussah war ich auch allein. Lediglich eine Eule an einem Jägerstand versuchte mich mit großen Augen zu erschrecken.

Nach kurzer Suche war dann auch das Objekt der Begierde gefunden – ein eingeschweißtes Buchexemplar! Nach dem Fund setzte ich mich auf die Bank in der Nähe, versuchte mich mit Autan vor den Mücken zu schützen und wartete auf weitere Sucher… leider tauchte niemand auf, also machte ich mich auf den Rückweg mit dem Buch im Gepäck!

Fazit: Eine wirklich tolle Idee, die Bücher so zu verstecken! Ich würde mir solch kreative Werbemethoden in Zukunft gern öfter wünschen und hoffe, auch andere Firmen haben ähnlich gute Ideen. Vielleicht liest hier ja wer von Garmin mit: Wie wärs mit ein paar im Wald versteckten Outdoor-Navis?

Leichte Unstimmigkeiten gab es leider, aber die schmälern den Erfolg der Aktion in meinen Augen nicht im Geringsten! So gab es zwar Verzögerungen beim Start und alle Bücher waren recht konzentriert auf ein Gebiet (bei uns 3 Bücher in Ostelbien), aber das macht nicht wirklich was. Es war sicher schon so schwer genug, die Bücher überall in Deutschland zu verstecken.

Und für alle, die keines der Bücher abbekommen haben: Macht nix! Es gibt noch mehr Bücher! Im Verlauf des Wochenendes werden in der Region noch einige Bücher veröffentlicht, die ihr suchen könnt! Also Augen auf und immer mal auf der Seite nachschauen! Ich wünsche jedem von euch viel Erfolg bei der Suche! Zu gewinnen gibt es übrigens auch etwas! Unter allen Buchfindern werden hochwertige Outdoor-Jacken verlost, sogar mit sehr guten Gewinnchancen! Vielleicht bin ich ja auch dabei!

Vielen Dank für diese tolle Aktion! Es hat wirklich Spaß gemacht!

-Flori-

22 Apr 2010

Manche Bäume wollen einfach nicht bestückt werden…

Autor: evident (Florian Bäthge) | Kategorie: Allgemein, Hardware, Software, Technik

… oder auch: “Wenn man an der Pilotleine abseilen könnte!”

Hallo allerseits,

hier mein Szenario des gestrigen Abends:

Bereits bei einer Rundfahrt vor einigen Tagen fand ich einen Baum, welcher mir als sehr geeignet für einen Klettercache erschien. Unten ein Durchmesser von etwa einem Meter, und in etwa 12 Meter Höhe eine schöne große, gut auseinandergehende Astgabel mit dicken Ästen, und 50cm darunter ein schöner kleinerer herausgehender Ast, welcher gut eine Dose halten könnte… also aus dem Aspekt ein schöner Baum für einen kleinen Baumklettercache…

Gestern Abend sollte der Baum dann bestückt werden… alles war vorbereitet, die Ausrüstung vor Ort und es ging ans Werk. Da ich nicht über eine Bigshot oder andere Geräte zum katapultieren der Wurfsäcke verfüge, ging ich mit meiner bewährten Pendeltechnik ans Werk.

Als Wurfball verwende ich einen Selbstbau, bestehend aus einem alten dicken Gummiball in Tennisballgröße (wie man ihn zB als Spielzeug für Hunde findet) mit eingelassenem Metallhaken, welcher am Gewinde breit gesichert war sowie einige kleine Metallstücke. Das ganze dann ausgefüllt mit Montagekleber aus der Spritzdose. Sicher nicht das gelbe vom Ei, hat aber bisher immer gute Dienste geleistet. Als Pilotleine habe ich zum Einen eine 100m rote Maurerschnur (2,5mm) zur Verfügung sowie eine 50m Rolle Fliesenschnur mit etwa 3mm Durchmesser.

Mit diesem Epuipment ausgerüstet stand ich nun auf einer kleinen Brücke direkt neben dem Baum, von welchem man gutes Wurf- bzw Schussfeld zum Seileinbau hat, und versuchte mich an meiner Pendeltechnik.

Bereits der zweite Wurf ging über die passende Astgabel, hing aber irgendwie fest und wollte trotz jeglicher Versuche nicht weiterrutschen, sodass der Wurfball zum Boden kommt. Mir blieb nichts anderes übrig, als den Ball wieder abzuziehen und es erneut zu versuchen.

Diese Prozedur wiederholte sich dann etwa dreimal, bis, verursacht durch einen unglücklichen Wurf, der Ball in einer kleineren Astgabel festhing. Als einzigen Weg, den Ball runterzubekommen, sah ich schütteln und ziehen an der Leine, was am Ende sogar so stark war, dass der Haken aus dem Wurfball ausriss, und beide Teile einzeln zu Boden vielen.

Ich wollte jedoch nicht aufgeben, also gings ans Reparieren des Wurfballs, was nach einigen Minuten auch gut geklappt hat. Alles war wieder am Platz und schien relativ fest zu sein, also versuchte ich es erneut… und wie es kommen musste: der Ball verfing sich erneut in einer Astgabel, jetzt aber an einem etwas größeren Ast, wo mir klar war, das wird nicht leicht ihn herauszubekommen. Erneut war die Zugvariante meine einzige Chance, vielleicht wieder den Haken aus dem Ball zu bekommen und ihn nicht oben im Baum lassen zu müssen…

Doch meine Kraft reichte dafür einfach nicht aus, selbst in die Handschuhe schnitt sich die verwendete Fliesenschnur ein. Ich fand es sehr erstaunlich, dass ich die Fliesenschnur nichtmal zum reißen bekomme. Dabei war durch die vorhergehenden Versuche die Pilotschnur etliche male in den kleinen Bach unter dem Baum gefallen und somit schon ziemlich wassergetränkt. Ich versuchte die Härtemethode und nahm das Brückengeländer als Umlenkung, band eine Bandschlinge und Karabiner in die Fliesenschnur ein und zog wie ein Pferd den Pflug an dieser kleinen Schnur, jedoch ohne Effekt… selbst andere Zugkonstruktionen wollten dieses kleine, bereits etliche male strapazierte Band nicht zum reißen bringen…

Nach einiger Zeit blieb mir nichts weiter übrig, als die Schnur mit dem Messer zu zerschneiden und somit meinen Wurfball im Baum zu lassen. Auch mit anderem Wurfball und Zweitschnur war nicht mehr an den Ball heranzukommen.

Nach etwa 2 Stunden misslungenem Seileinbau bzw. Wurfballrettung gab ich auf und zog wieder ab…

… manche Bäume wollen wohl einfach nicht bestückt werden!

Diese Geschichte musste ich einfach mal loswerden! Ist euch vielleicht schon einmal etwas ähnliches passiert? Was habt ihr für Strategien bei verfangenen Wurfbällen/Wurfsäcken? Ich finde es immernoch erstaunlich, wieviel diese einfache Fliesenschnur (rot-weiss aus dem Toom-Baumarkt) aushält. Sie war nach etlichen Caches schon sichtbar beansprucht und hat sich an einigen Stellen schon etwas gefranst, aber war selbst im durchnässten Zustand immernoch extrem stabil!

-Flori-

19 Apr 2010

10 Years! Magdeburg – die Zeit läuft!

Autor: evident (Florian Bäthge) | Kategorie: Allgemein, Eigene Caches, Termine

Hallo allerseits,

wer hätte es gedacht, das Magdeburger Event zum zehnjährigen Geburtstags Groundspeaks und Geocachings nähert sich immer weiter, am 02. Mai ist es soweit!

Und es tut sich immer mehr! Immer weitere Event-Caches werden gelegt, die für jeden etwas bieten werden! Vom einfachen Drive-In, über den Nachtcache und mehrere interessante Multis bis hin zum Klettercache wird jedem etwas geboten werden!

Wer nachts den Nachtcache suchen möchte, sollte unbedingt eine UV-Lampe dabei haben, denn ohne diese ist der Cache nicht zu machen. Für andere Caches sind hingegen auch Gummistiefel von Vorteil!

Auch die Zahl der WillAttend-Logs steigt stetig an, die Besucherzahlen werden immer höher, was uns natürlich sehr freut! Für die Planung des Events brauchen wir aber eure Mithilfe! Um alles mit der Gastronomie abzuklären wäre es sehr hilfreich, wenn ihr, bei Interesse, möglichst zeitnah eure Anwesenheit mit einem WillAttend ankündigen könnt, damit am Ende genügend Speisen für alle da sind und wir auf alles vorbereitet sind. Natürlich könnt ihr euch noch kurzfristig entscheiden, vorbeizukommen, aber wer sicher weiß, dass er/sie kommen werden, möge dies bitte mitteilen!

-evident-

19 Apr 2010

Geocaching.com Benutzerumfrage

Autor: evident (Florian Bäthge) | Kategorie: Allgemein

Hallo allerseits,

ich hab nicht schlecht geguckt, als heute Abend mein Postfach eine Mail von Groundspeak enthalten hat… ok man mag meinen: Post von Groundspeak.com/Geocaching.com – was ist da schon besonderes dran, die bekomm ich fast hunderfach am Tag (auch wieder wahr)…

aber diesmal gings um was anderes:

Groundspeak Member Survey

In der Mail enthalten war ein spezieller Link zur Teilnahme an einer Umfrage bei (www.surveymonkey.com). Dort warten dann so Standard-Fragen auf einen, wie Dauer der Mitgliedschaft, Familien- und Einkommensumstände, Regelmäßigkeit des cachens, Quellen für Informationen zum Thema Geocaching, benutzte Hard- und Software sowie einige Fragen über die Premium-Mitgliedschaft, was mich wohl darauf schließen lässt, dass diese Umfrage anscheinend nur den Premium-Mitgliedern unter euch geschickt wurde.

Interessant fand ich auch die Frage, welches Feature man sich bei Geocaching.com dringend wünschen würde… Will Groundspeak jetzt tatsächlich anfangen, benutzerfreundlich zu werden? Naja ich will es mal noch bezweifeln.

Was mich aber auch interessiert: Welches Feature habt ihr euch bei der Umfrage gewünscht bzw hättet, falls ihr die Umfrage nicht erhalten habt? Was ist eure Meinung zu dieser Umfrage?

Ich würde mich freuen, mal eure Meinungen zu hören!

-evident-

11 Apr 2010

10 Years! – Magdeburg, Germany

Autor: evident (Florian Bäthge) | Kategorie: Allgemein, Eigene Caches, Termine

Hallo allerseits!

Nach kleiner Schreib-Abstinenz nun mal wieder etwas Neues hier. Man könnte fast meinen, es sei nichts passiert seit dem letzten Beitrag im Februar, aber das ist keinesfalls so. Unsere Fundzahlen haben sich fast verdoppelt, es gibt bereits zwei neue Caches von uns und wir sind ganz schön rumgekommen, ob nun nach Dresden in den Cacher-Urlaub, zum Dönerstag oder zum Magdeburger Osterei 2010!
Wir haben einige tolle Nachtcaches und Lost Places gemacht, neue Favoriten gefunden, Freunde gefunden, sind geklettert und gewandert, konnten Freunden und Bekannten zum Fund-Jubiläum gratulieren und haben viele tolle Caches gefunden!

Doch damit ist es nicht getan, nein, Pause gemacht wird später!

Wie viele Cacher ja wissen, feiert das Geocaching dieses Jahr einen runden Geburtstag – 10 Jahre! Und natürlich wirds dabei mal so richtig krachen gelassen! Ob nun bei diversen Mega-Events wie zum Beispiel in Ulm oder bei kleineren Veranstaltungen wird überall gesucht und gefeiert – auch im Geocaching-Anhalt-Land! So finden dieses Jahr zum zehnjährigen Jubiläum von Groundspeak am 01.05. und 02.05 in Dessau und Magdeburg zwei Events statt:

10 Years! Dessau, Germany (ADK 3)GC2548D

01. Mai 2010

10 Years! Magdeburg, GermanyGC26057

02. Mai 2010

Ort: Veltheimsburg Bebertal

Wir planen auch bei beiden Events dabei zu sein, aber für das Event am 2. Mai in Bebertal sind wir auch stärker involviert, da uns zu Bebertal eine lange Beziehung verbindet und wir somit auch beim Event helfen.

Das Event findet am 2. Mai in der Veltheimsburg in Bebertal statt. Euch erwartet dort ein schönes Schloss und die letzten Überreste einer alten Burg sowie ein großer, gut gepflegter Schlosspark, der zu Wanderungen, Spaziergängen und zum Geocaching einlädt!

Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt, denn die örtliche Gastronomie verköstigt uns mit urigem Kesselgulasch, verschiedenen Brotsorten und etlichen anderen Köstlichkeiten! Auch alle Kinder, Hunde und andere pelzige und nicht-pelzige Begleiter sind herzlich Willkommen!

Dass wir Geocacher so richtig feiern können, soll natürlich auch belegt werden, so steht das Event unter dem Motto einer Kostümparty, was aber selbstverständlich kein Zwang ist! Doch wer kann und möchte, verkleide sich bitte entsprechend des Anlasses (Geburtstag des Geocachings) oder der Location (Schloss, Burg)! Das ganze soll durch ein schönes Gruppenfoto gekrönt werden! Noch dazu warten für die Teilnehmer Preise!

Doch auch für alle fleißigen Sucher unter euch wird zur Genüge gesorgt sein! Ob nun von BKA, Grella, kiss4kiss und auch uns – wir alle haben keine Mühen gescheut und unsere Ideen für schöne Caches in der Umgebung umgesetzt, so wird es rechtzeitig zum Event einige neue Geocaches in Bebertal und Umgebung geben – hier nur mal ein kleiner Vorgeschmack unsererseits:

10 Years! – königliche Nacht (NC)

  • Name: 10 Years! – königliche Nacht (NC) - GC26JJP von Team evident
  • Typ: Multi Cache – Nachtcache (D: 3 , T: 2 , Size: Regular)

10 Years! – Nasse Füße #1

  • Name: 10 Years! – Nasse Füße #1 - GC26JMF von Team evident
  • Typ: Traditional (D: 2 , T: 3,6 , Size: Small)

10 Years! – Nasse Füße #2

  • Name: 10 Years! – Nasse Füße #2 - GC26JN4 von Team evident
  • Typ: Traditional (D: 2 , T: 4 , Size: Small)

Doch das ist noch nicht alles! Es wird noch diverse Tradis und andere Caches in der Umgebung geben, von groß bis klein!

Also packt alle Kind und Kegel ein, holt die Faschingskostüme aus dem Schrank und kommt zu diesem tollen Event! Bitte denkt auch daran, möglichst zeitnah eure Teilnahme mit einem Will-Attend-Log anzukündigen, damit Gastronomie und Organisation alles richtig planen können!

Wir würden uns freuen, euch bei dem Event begrüßen zu dürfen!

6 Feb 2010

Kleiner Browsertweak für Geocacher

Autor: evident (Florian Bäthge) | Kategorie: Allgemein, Hardware, Software, Technik

Hallo allerseits,

viele Geocacher sind mittlerweile in diversen Internetforen oder Blogs unterwegs, die sich dem Thema Geocaching widmen. Nicht gerade selten kommt es dabei vor, dass dabei auf Geocaches in Form des GC-Codes verwiesen wird, aber ohne gleich einen Hyperlink zum Cache selbst zu setzen. Dabei müsste man ganz einfach nur einen Link zu folgender Seite setzen:

http://coord.info/GCxxxxx

Doch aber mal ehrlich, selbst das dauert doch schon ne Weile, oder? Immer diesen Link in die Browserzeile einzutippen… das muss doch einfacher gehen… geht’s auch, zumindest im Firefox! Denn dort gibt es ein AddOn, welches die Suchleiste oben neben der URL-Leiste erweitert, um dort bei Eingabe des GC-Codes zur Seite des jeweiligen Caches kommt. Doch mir persönlich ist auch das zu anstrengend. Da müsste man ja immer bis in die Leiste da oben gehen… neee… Stattdessen gibt’s noch ne weitere kleine Möglichkeit, und zwar die Lesezeichen im Browser. Denn man kann im Firefox sehr leicht kleine Shortcuts setzen, die je nach Schlüsselwort auf eine fertige Seite weiterleiten. Und so einfach geht das:

1. – Öffne den Lesezeichen Manager im Browser (Strg+Umschalt+D)

2. – Lege ein neues Lesezeichen mit folgenden Parametern an:

Lesezeichen Fenster

3. – Fertig, tippe in der Browserzeile nun folgendes ein und du gelangst direkt zur Seite des Caches/Trackable Items:

Browserleiste GC Suche

Also wer Lust hat, kann diese kleine Verbesserung ja bei sich einbauen und kommt somit nun noch schneller an die Caches. Ist zwar nur eine kleine Verbesserung, aber ich nutze sie gern und finde sie echt praktisch. Und was noch besser ist, ihr könnt das ganze auch noch auf alle möglichen anderen Seiten erweiten, ob nun Opencaching, Google, Facebook, Wikipedia, LEO oder andere Seiten!

Viel Spaß!

Team -evident- (Judith und Flori)

7 Jan 2010

Willkommen im Cachejahr 2010

Autor: evident (Florian Bäthge) | Kategorie: Allgemein, Termine

Hallo allerseits im neuen Jahr!

Das alte Jahr ist vorbei und fast alle sind gut ins neue Jahr gekommen (an dieser Stelle gute Besserung an Alicia). Zwar ist das neue Jahr erst wenige Tage alt, doch lässt sich schon jetzt auf sehr viele spannende Sachen hoffen!

In nur 9 Tagen ist es zum Beispiel so weit, die Magdeburger Winterspiele finden statt! Jetzt sind auch die einzelnen Spiele des Events bekannt! Noch dazu gibts erstmals eine Geocoin der Geocacher aus Sachsen-Anhalt! Doch das ist noch lange nicht alles! Für den Frühling ist ein Kletterevent in Magdeburg in Diskussion und deutschlandweit warten schon einige Mega-Events auf zahlreiche Besucher!

Mal sehen was das Jahr noch so bringt. Ich hoffe auf viele neue Caches mit neuen interessanten Ideen! Und zum Einstimmen gibts hier mal den etwas anderen virtuellen Cache – ein interaktiver Youtube-Cache! Aber seht selbst:

http://www.youtube.com/watch?v=ruEg-QYpuUk

(via Geoclub-Forum)

Wir wünschen frohes Cachen im Jahr 2010!

Euer Team -evident- (Judith und Flori)

27 Dez 2009

Ein Geocache zu Weihnachten!

Autor: evident (Florian Bäthge) | Kategorie: Allgemein

Das ich die beste Freundin der Welt habe, ist ja bekannt! Aber ratet mal, was sie mir zu Weihnachten geschenkt hat? Richtig – einen eigenen Geocache!

Ich war schon ziemlich überrascht, als mir meine liebste Judith zu Weihnachten ein Listing in die Hand gedrückt hat. Ich hab noch gefragt, wie sie das gemacht hat, ob sie einfach ein bestehendes Listing geändert hat oder sowas. Aber nein, der Cache ist ganz offiziell, wie cool!

Also gings am Nachmittag gleich mal hin. Zwar hat was mit den Koordinaten nicht gleich hingehauen, aber gefunden habe ich ihn doch. Alle Probleme sind mittlerweile auch behoben und ihr könnt ihn nun auch problemlos suchen. Das letztendliche Weihnachtsgeschenk lag dann aber doch zu hause…

Sollte also irgendwer von euch in Magdeburg Diesdorf vorbeikommen, lohnt sich ein Besuch bei diesem Cache hier:

Kullerkeks^^

Also schaut doch einfach mal vorbei und sucht den kleinen!
An dieser Stelle nochmal ein großes Dankeschön an meinen Schatz für dieses außergewöhnliche Geschenk! Ich habe mich sehr gefreut! Ich liebe dich!

-Flori- (evident)